Ein Plan, einen russischen Staatsbürger zu ermorden, der in Griechenland festgehalten wird, während er die Auslieferung an die USA wegen Geldwäsche bekämpft, wurde aufgedeckt. Die griechische Strafverfolgungsbehörde fand Beweise von Häftlingen im Gefängnis, die sich verschworen hatten, Alexander Vinnik zu vergiften.

Ehemaliger Bitcoin Revolution Austauschmitarbeiter in der Mordhandlung

Wir haben bei onlinebetrug im vergangenen Jahr erstmals über den Fall Alexander Vinnik berichtet. Vinnik ist ein ehemaliger Betreiber der inzwischen stillgelegten Bitcoin Revolution Börse. Er wird in 21 Fällen von Geldwäsche in den USA und Betrugsfällen in seiner Heimat Russland gesucht. Die Anklagepunkte, denen er in den USA ausgesetzt ist, liegen zwischen 4 und 9 Milliarden Dollar. Inzwischen sind die, die in seiner Heimat bei ihm erhoben werden, mit rund 10.000 Euro deutlich kleiner. Vinnik hat gegen die Auslieferung in die USA gekämpft, hat aber zugestimmt, nach Russland zurückgeschickt zu werden, wenn dies möglich ist.

Im Dezember 2017 verlor Vinnik seine Berufung gegen seine Auslieferung an die USA im Dezember 2017. Er kämpft weiterhin dagegen, behauptet aber, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzurufen.

Anfang dieses Jahres entdeckte die griechische Strafverfolgungsbehörde jedoch den Plan, Vinnik zu ermorden. Eine ungenannte Quelle, die mit den Ereignissen vertraut ist, sagte der Nachrichtenquelle Sputnik, dass der Plan zwar seit einigen Monaten bekannt ist, die Behörden aber nicht damit an die Öffentlichkeit gegangen seien, während sie weitere Informationen sammelten. Sputnik behauptete gestern auch, dass einer ihrer Korrespondenten Unterlagen gesehen hat, die die Authentizität der Verschwörung zum Tode von Vinnik bestätigen.

Es wurden besondere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um Vinnik zu schützen, während er in Griechenland inhaftiert bleibt. So darf er beispielsweise keine Lebensmittel oder Wasser von unbekannten Personen erhalten. Er hat auch die Sicherheitskräfte um sich herum erhöht und wird zu seiner eigenen Sicherheit von anderen Häftlingen ferngehalten.

Die mit der Angelegenheit vertraute Quelle erklärte weiter, dass keine Sonderdienste einer Nation an der Verschwörung beteiligt seien. Stattdessen wird sie mit der kriminellen Unterwelt in Verbindung gebracht. Er hat auch jede Verbindung zu dem jüngsten Fall in Großbritannien, an dem der russische Agent Sergej Skripal beteiligt war, trotz der Ähnlichkeiten abgelehnt.

Die Quelle sagte der Nachrichtenagentur:

„Es begann alles, nachdem Vinniks Auslieferung an die Vereinigten Staaten blockiert wurde. Es gibt Menschen, die sehr daran interessiert sind, dass er nicht nach Russland kommt. Das Attentat wurde von einer unbekannten Person aus Russland angeordnet.“

Die Publikation wandte sich auch an die Anwälte von Vinnik. Leider weigerten sie sich, den Plot zu kommentieren. Sie sagten es Sputnik:

„Eine solche Aussage sollte durch ein angemessenes Verfahren untersucht werden, nicht durch öffentliche Erklärungen und Diskussionen.“